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Call-Optionsschein auf Merck: Spekulativer Long-Einstieg möglich - Optionsscheineanalyse

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000DD6PZ09 / WKN DD6PZ0) der DZ BANK auf die Merck-Aktie (ISIN DE0006599905 / WKN 659990) vor.

Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck verkaufe nach mehreren Anläufen sein Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten für rund 3,4 Milliarden Euro an den US-Konsumgüterriesen Procter & Gamble.

Die entsprechende Übernahmevereinbarung sei unterzeichnet worden, hätten beide Unternehmen am Donnerstag mitgeteilt. Das Geschäft solle bis zum Ende des vierten Quartals 2018 abgeschlossen werden, die Zustimmung der Aufsichtsbehörden stehe aber noch aus. Merck wolle mit den Einnahmen zunächst seine Schuldenlast abbauen. Darüber hinaus möchte sich der Konzern strategisch ausrichten und sich komplett auf das Pharmageschäft konzentrieren.

Obwohl Analysten diese Entscheidung begrüßt hätten, würden sich Investoren nicht unbedingt in Feierlaune zeigen. Das Wertpapier von Merck stecke noch immer in einem mittelfristigen Abwärtstrend fest und sei von seinen Zwischenständen aus 2017 bei 115,20 Euro zuletzt auf ein Verlaufstief von 74,54 Euro zurückgefallen. Dabei sei jedoch auch der 200-Wochen-Durchschnitt bärisch gekreuzt worden und fungiere von da an als massive Barriere. Doch möglicherweise würden bei einem nachhaltigen Ausbruch über aus dem Trendkanal Käufer wieder zurückkehren und eine längere Erholungsbewegung einleiten.

Ein antizyklisches Long-Investment über den vorgestellten Call-Optionsschein ist noch recht spekulativer Natur, kann aber bei einem Test der 200-Wochen-Durchschnittslinie sowie des Abwärtstrends um 84,52 Euro bereits eine Rendite von 105 Prozent einbringen, so Maciej Gaj von "boerse-daily.de". Die Verlustbegrenzung sollte sich noch unterhalb von 80,00 Euro einfinden, darunter dürfte das Wertpapier nämlich an seine Jahrestiefs von 74,54 Euro zurücksetzen. Vorzugsweise sollten aber noch kleinere Handelspositionen eröffnet werden, bis der Abwärtstrend endgültig der Geschichte angehöre. (19.04.2018/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


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